Immer wieder hören wir Argumente, dass auf der Dittlau "nur" Mais zur Biomassevergasung angebaut wird oder anderer "minderwertiger" Anbau betrieben wird.

Ganz ehrlich, wenn einmal alles versiegelt ist, dann kann man gar nichts mehr anbauen. Außerdem sind dort Ackerflächen mit Futtermais, Weizen und auch Streuobstwiesen zu finden.

Auf einer versiegelten Straße wächst kein Weizen, unter einem Wohnblock kein Mais und aus einem Garten wird keine Streuobstwiese. Wertvolle Ackerflächen sind verloren. Dann kaufen wir eben Weizen in Amerika? Mais aus Frankreich? Unsere Bauern müssen aufgeben?

Wir möchten die wertvollen Anbauflächen auch für unsere Kinder und Kindeskinder erhalten und schützen.

 

Die Schutzgemeinschaft wirkt. Der Fußballplatz soll erhalten bleiben. Wir als Schutzgemeinschaft sind froh darüber. Es ist nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

In Faurndau sind viele Bürger betroffen.

Alle Faurndauer, da der Verkehr aus unser Sicht zunehmen wird. 2000 neue Einwohner fahren nicht nur zur B10 über die Öde. Sie müssen auch in den Ort und durch den Ort.

Alle Faurndauer, da der Bauverkehr und -lärm über Jahre hinweg da sein wird.

Alle Faurndauer, die gern die Dittlau als Naherholungsgebiet nutzen. Sport, Gassigehen oder einfach mal nur frische Luft tanken, über die Wiesen in den Wald. Das gehört dann der Vergangenheit an.

Alle Faurndauer im Sommer, da die Dittlau als Kaltluftentstehungsgebiet entfällt. Bebaute Gebiete heizen sich wesentlich stärker auf und behindern damit im Sommer die Kaltluftzufuhr auch für Faurndau.

Der Fußballverein Faurndau wird nach den neuesten Stand nicht verlegt werden. Wird wohl aber mit Lärmschutzauflagen zu kämpfen haben.

Die Faurndauer Landwirte verlieren wertvolles Ackerland und Wiesen. Die Wege werden weiter. Die Landwirte sind auch Unternehmer!