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Am 19.4.2018 stellte die Fa. empirica als Zwischenbericht den ersten Teil ihrer Wohnraumbedarfsanalyse im Gemeinderat vor. Diese Studie wurde von der Stadtverwaltung speziell für Göppingen beauftragt.
Darin erwartet die Fa. empirica bis zum Jahr 2036 einen Bevölkerungsanstieg um 1.675 auf 59.085 Einwohner (Folie 11). Sie empfiehlt dazu 1.340 neue Wohneinheiten. Das ist die Summe der sog. "quantitativen Zusatznachfragen " im Zeitraum von 2017 bis 2036 (Folie 15). Den größeren Anteil des Neubaubedarfs mit 1.565 Wohneinheiten ("qualitativer Zusatzbedarf")  sieht empirica im Ersatz unattraktiver Gebäude (der Vortragende: "Schrottimmobilien"). Diese erhöhen den Wohnungsbestand nicht und benötigen auch keine Flächen, weder im Innenbereich (Baulücken) noch im Aussenbereich (auf der "grünen Wiese").

Studie der L-Bank

 

Die Studie der L-Bank zum Wohnraumbedarf in Baden-Württemberg vom Oktober 2017 bescheinigt dem Landkreis Göppingen keine allzu hohen Zuwächse. Die Studie gab auch den Ausschlag die Zahlen der Stadtverwaltung zu hinterfragen. Sie ist nicht gerade leicht zu lesen. Wer es eilig hat, kann auch die Management Summary zum Wohnraumbedarf in Baden-Württemberg lesen. Der Landkreis Göppingen landet vom Wohnraumbedarf auf den hinteren Plätzen. Landkreis Göppingen und Stadt Göppingen sind natürlich nicht direkt zu vergleichen, doch sehen wir als Bürger des Landkreises auch die umgebenden Gemeinden in der Pflicht.

 

Entwicklungskonzept

Das Stadtteilentwicklungskonzept von 2015 ist ein sehr lesenswerte Sicht auf Faurndau. Das Entwicklungspotenzial für Faurndau ist enorm. Es werden einige mögliche Baugebiete vorgeschlagen (Dittlau wird jedoch nicht erwähnt).