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Am 11.1.2019 traf sich die Schutzgemeinschaft im Restaurant Notos und blickte zunächst auf das vergangene Jahr zurück. Eine vorab verteilte Präsentation im Monatsraster half, keine der wesentlichen Aktivitäten des Jahres 2018 zu übersehen.

 

Am 15.10.2018 fand im übervoll besetzten Alten Farrenstall, Faurndau das 1. Bürgerforum Dittlau im Beisein der Stadtverwaltung sowie vieler Gemeinderatsmitglieder statt (s.a. Protokoll).

Herr Dr. Wehaus, Faurndau gestaltete im Vorfeld die vierteilige Tagesordnung
1 Wohnraumbedarfsprognosen Göppingen
2 Planungsstand Dittlau
3 Flächenverbrauch, Landwirtschaft, Natur
4 Auswirkungen auf Faurndau
und moderierte das Forum.

Zu jedem der vier Tagesordnungspunkte sprach zunächst die Stadtverwaltung für die Bebauung des Dittlau und die Schutzgemeinschaft Dittlau erwiderte entsprechend und bezog Position für den Erhalt des Dittlau. Der dritte Tagesordnungspunkt "Flächenverbrauch, Landwirtschaft, Natur" wurde ergänzt durch einen Fachbeitrag von Prof. Dieterich, Uni Hohenheim zum Wert der Ackerböden.

Herr Walter Scheck, Pfarrer i.R.  protokollierte die Veranstaltung.
Ergänzend zum Protokoll liegen die 4teilige Präsentation der Schutzgemeinschaft,
der Fachbeitrag von Prof. Dieterich
und die Präsentationen von Stadtplanerin Frau Mehlis
und Baubürgermeister Herrn Renftle bei.

 

"Dreifach oder fünffach überschätzt", so titelte die Schutzgemeinschaft Dittlau den zweiten offenen Brief zur städtisch-regionalen Wohnraumbedarfsrechnung mit 4.600 Wohneinheiten vom Dez. 2017. In diesem zweiten offenen Brief zeigte sie die meisten Fehler der städtischen Rechnung auf (s.a. Anlagen 1 und Anlagen 2-5). Dazu stellte die Schutzgemeinschaft eine Gegenrechnung auf, die auf der gleichen von der Stadt angewandten Methode basierte und kam damit auf einen Wohnraumbedarf von nur ca. 800 Wohneinheiten. Selbst die, im städtischen Auftrag erstellte und am 19.4. präsentierte Wohnraumbedarfsanalyse der Fa. empirica kam lediglich auf 1.340 Wohneinheiten.

Am 20.7.2018 bilanzierte Herr Jauß in einer öffentlichen Veranstaltung mit geladener Presse die Arbeit des ersten Halbjahres. Herr Krauß ergänzte dazu mit der jüngsten Recherche auf Basis der Wohnraumbedarfsanalyse der Fa. empirica. Mit dieser zeigte er auf, dass die Stadt nicht mehrere, sondern allenfalls ein neues großes Wohngebiet benötigt, um den Wohnraumbedarf bis 2036 zu decken. Ein neues, großes Wohngebiet ist mit dem Stauferpark  im Regionalplan als Wohngebiet bereits ausgewiesen, ist bereits im Eigentum der Stadt und steht spätestens ab 2028 zur Verfügung. Eine Bebauung des Dittlau ist deshalb nicht erforderlich.

Die Schutzgemeinschaft hatte nach der Gründung im Februar ihre Recherchearbeit aufgenommen und den gröbsten Fehler der städtisch-regionalen Wohnraumbedarfsrechnung (Dez. 2017) als offenen Brief veröffentlicht.
Untertitelt war der Brief mit
"Luxus oder Einzelhaft ?
  Die Stadt plant für jeden Einwohner eine Wohneinheit".